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Entfesseln Sie präzise Steinbearbeitung. Unser Expertenratgeber behandelt die Maschineninstallation, Fräsparameter für Granit & Quarz, Werkzeuge und den gesamten CNC-Fräsprozess.
Hier ist die Wahrheit über die Steinbearbeitung: Sie entscheidet darüber, ob Sie eine 3.000 € Arbeitsplatte erschaffen oder 500 € Granit zu teurem Schotter zerbröseln sehen. Die meisten Werkstätten glauben, sie könnten Stein mit ihrem bewährten Holzfräser bearbeiten. Das ist, als würde man mit einem Küchenmesser in einen Schwertkampf ziehen.
Steinbearbeitung bedeutet nicht nur scharfe Werkzeuge – obwohl das wichtig ist. Es geht darum zu verstehen, dass Granit, Marmor und Quarz jeweils ihre eigene „Persönlichkeit" haben. Zu viel Druck, und Granit splittert. Zu hohe Geschwindigkeit bei Marmor, und Sie erzeugen Hitze, die die Oberfläche schädigt. Behandeln Sie Kunstquarz wie Naturstein? Dann schmilzt der Harz schneller, als Sie „teurer Fehler" sagen können.
Dieser Leitfaden trennt technisches Fachchinesisch von dem, was wirklich funktioniert. Egal, ob Sie erfahrener Fertiger sind und lästige Werkzeugausfälle vermeiden wollen oder als Werkstattinhaber über die erste CNC-Investition nachdenken – Sie erfahren hier genau, wie Sie Rohplatten in profitable Präzisionsarbeit verwandeln.
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Warum Ihr Holzfräser teuren Stein zerstört
Sprechen wir das Offensichtliche an: Die Verwendung einer Holz-CNC für die Steinbearbeitung. Ich habe zu viele Werkstätten gesehen, die diesen „kostensparenden" Ansatz versuchen – und dann mit katastrophalen Spindeldefekten, gebrochenen Rahmen und ruinierten Platten dastehen. Warum Stein eine eigene Maschine verlangt, erfahren Sie hier.
Der Faktor Steifigkeit: Warum Masse wichtiger ist, als Sie denken
Betrachten Sie Vibrationen als Feind Nr. 1 des Steins. Selbst mikroskopisches Rattern führt direkt zu abgesplitterten Kanten, vorzeitigem Werkzeugverschleiß und im schlimmsten Fall zu Spannungsrissen, die eine ganze Platte zerstören können. Ein richtiger Steinfräser wiegt 3-5 Mal mehr als sein Holz-Pendant und besitzt dickwandige Stahlkonstruktion, die diese zerstörerischen Vibrationen absorbiert.
Bei DINOSAW konstruieren wir unsere Rahmen mithilfe der Finite-Elemente-Analyse. Warum? Weil Resonanzfrequenzen, die für Holz harmlos sind, beim Schneiden von Granit einen Diamantfräser regelrecht zerlegen können. Das ist keine Marketingfloskel – sondern Physik.
Kraft vs. Geschwindigkeit: Die Drehmoment-Revolution
Hier liegt oft das Missverständnis. Holzfräser drehen schnell – manchmal bis zu 24.000 U/min. Steinfräser? Sie setzen auf Drehmoment. Sie schneiden nicht durch Holzfasern, sondern schleifen durch kristalline Strukturen, die über einen schnellen Holzfräser nur lachen würden.
Eine spezialisierte Stein-CNC verfügt über leistungsstarke, wassergekühlte Spindeln. Die Wasserkühlung erfüllt zwei Aufgaben: Sie verhindert Überhitzung der Spindel bei langen Schneidevorgängen und sorgt für kontinuierlichen Kühlmittelfluss direkt zur Schnittstelle. Ohne dieses System schneiden Sie Stein im Trockenen – ein sicherer Weg, sowohl Werkzeuge als auch Material zu zerstören.
Realitätscheck: Ein Kunde sparte 30.000 € durch den Kauf eines „modifizierten" Holzfräsers für Stein. Sechs Monate später investierte er 45.000 € in eine richtige Steinmaschine, nachdem er zwei Spindeln und zahllose Diamantfräser zerstört hatte. Die Rechnung ist brutal, aber eindeutig.

Kennen Sie Ihr Material: Materialabhängige Frässtrategien
Nicht alle Steine sind gleich. Was für Marmor funktioniert, zerstört Quarz. Was für Granit perfekt ist, kann Marmor irreparabel beschädigen. Lassen Sie uns die spezifischen Anforderungen jedes Materials betrachten.
Granit: Den „Biest" zähmen
Granit ist das „Beton" der Natur – unglaublich hart, etwas spröde und absolut nachtragend bei falschen Parametern. Der aktuelle USGS-Mineralbericht zeigt, dass Granit weiterhin der dominierende Naturstein im gewerblichen Bereich ist. Wer ernsthaft fertigen will, muss die Bearbeitung von Granit beherrschen.
Fräsparameter für Granit
- Werkzeugwahl: Nur gesinterte Diamantfräser – galvanisierte halten keine Stunde
- Drehzahl: 4.000–7.000 U/min (widerstehen Sie dem Drang, schneller zu gehen)
- Vorschub: 800–1500 mm/min (Geduld zahlt sich aus)
- Kühlmittel: Hochdurchfluss-Wassersystem – Granit erzeugt enorme Hitze
Der entscheidende Punkt: Granit reagiert besser auf Schleifen als auf Schneiden. Lassen Sie die Diamantkristalle allmählich arbeiten. Wer zu schnell ist, riskiert abgesplitterte Kanten oder gebrochene Fräser.
Marmor: Die trügerische Schönheit
Marmor wirkt leichter zu bearbeiten – und genau darin liegt die Falle. Ja, er ist weicher als Granit, aber auch anfälliger für „Stunning" (unterirdische Schäden) und erzeugt extrem feinen, abrasiven Staub, der den Schneidebereich schnell verstopfen kann.
Das Geheimnis bei Marmor? Scharfe, saubere Schnitte und effiziente Schmutzentfernung. Galvanisierte oder vakuumgelötete Diamantfräser sind hier oft besser, da sie schärfere Schneidkanten bieten. Aber Vorsicht: Der Vorschub kann meist höher sein als bei Granit, doch das abrasive Gemisch darf keinesfalls erneut durch den Schneidebereich zirkulieren.
Kunstquarz: Die moderne Herausforderung
Kunstquarz ist inzwischen überall – und das aus gutem Grund. Er ist gleichmäßig, nicht porös und optisch ansprechend. Aber er ist ein völlig anderes Material als Naturstein. Sie arbeiten mit Quarzkristallen, die in Polymerharz gebunden sind – Hitze ist hier der Feind.
PCD (polykristalline Diamant-)Werkzeuge sind hier der Goldstandard. Sie sind in der Anschaffung teurer, aber für die Serienfertigung von Quarz die einzig wirtschaftliche Wahl. Das Natural Stone Institute betont, dass korrekte Fertigungstechniken entscheidend für die Integrität von Natur- und Kunststein sind.
Profi-Tipp: Die Mehrfachdurchgang-Strategie
Versuchen Sie niemals, eine 3 cm Quarzplatte in einem Durchgang zu schneiden. Nutzen Sie mehrere flache Durchgänge mit einem abschließenden „Reinigungsdurchgang" bei sehr geringer Tiefe. So vermeiden Sie Hitzestau und verhindern das Absplittern, das Kanten amateurhaft aussehen lässt.

Ihr kompletter Workflow für die Steinbearbeitung
Erfolgreiche Steinbearbeitung beginnt lange vor dem Einschalten der Spindel. Es ist ein systematischer Prozess, bei dem Vorbereitung genauso wichtig ist wie die Ausführung. So machen es die Profis.
Schritt 1: Design und Werkzeugweg-Strategie
Ihre CAM-Software entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Programme wie Vectric Aspire oder Autodesk Fusion 360 ermöglichen nicht nur die Definition des Schnittpfads, sondern auch der Strategie. Wollen Sie Material schnell abtragen oder einen präzisen Endschnitt machen? Jeder Ansatz erfordert andere Parameter.
Das Ergebnis – Ihre G-Code-Datei – enthält jede Anweisung, die die Maschine ausführt. Fehler hier können selbst die beste Ausrüstung nicht ausgleichen. Wer tiefer in die Technik einsteigen möchte, findet unseren vollständigen Leitfaden zur G-Code-Optimierung für die Steinbearbeitung.
Schritt 2: Werkstückspannung, die Sie nicht im Stich lässt
Eine Granitplatte, die sich beim Schneiden auch nur um einen Millimeter verschiebt, ist ruiniert. Punkt. Die meisten Stein-CNCs verwenden Vakuumpods, mechanische Klemmen oder maßgefertigte Vorrichtungen. Wichtig ist: Die Spannkräfte gleichmäßig verteilen und immer sicherstellen, dass die Platte absolut eben liegt, bevor Sie starten.
Schritt 3: Einrichtung und Werkzeugprüfung
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Sie müssen Ihr Koordinatensystem (wo X=0, Y=0, Z=0 am Werkstück) präzise festlegen. Schneidwerkzeug installieren und Längenausgleich im Maschinencontroller prüfen. Ein Fehler hier ruiniert alles.
Schritt 4: Die kritischen ersten Minuten
Verlassen Sie nie den Arbeitsplatz in den ersten Minuten eines neuen Programms. Hören Sie auf den Schnitt. Ein gleichmäßiges Schleifgeräusch ist Musik in Ihren Ohren. Hochfrequentes Quietschen bedeutet, der Vorschub ist zu langsam. Raues Hämmern oder Rattern? Sofort stoppen – etwas stimmt mit der Einrichtung nicht.
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Werkzeugauswahl: Ihr Arsenal für die Steinbearbeitung
Ihre Maschine ist nur so gut wie die eingesetzten Fräser. Diamantwerkzeuge sind für Stein nicht nur empfohlen – sie sind die einzig wirtschaftliche Option. Aber nicht alle Diamantwerkzeuge sind gleich.
Gesinterter Diamant: Das Arbeitspferd
Diese Werkzeuge sind ideal für groben Materialabtrag. Diamantpartikel sind in eine Metallmatrix eingebettet, und mit dem Verschleiß der Matrix werden neue Diamanten freigelegt. Sie sind quasi selbstschärfend. Perfekt für Ausschnitte, Kantenprofile und aggressive Schrupparbeiten.
Galvanisierter Diamant: Präzision und Detail
Eine einzelne Diamantschicht auf der Werkzeugoberfläche sorgt für extrem scharfe Schneidwirkung. Hervorragend für feine Gravuren, V-Fräsungen und perfekte Oberflächen bei weicheren Steinen wie Marmor. Nachteil: Sie verschleißen schneller als gesinterte Werkzeuge.
PCD-Werkzeuge: Die Investition für Profis
Polykristalline Diamantwerkzeuge sind deutlich teurer, aber für die Serienfertigung von Quarz die einzige wirtschaftliche Lösung. Ein hochwertiger PCD-Fräser hält Dutzende konventioneller Diamantwerkzeuge aus und liefert dabei konstant hohe Kantenqualität.
Drehzahlen und Vorschübe: Die Wissenschaft hinter perfekten Schnitten
Die richtigen Drehzahlen und Vorschübe zu wählen, ist Wissenschaft und Kunst zugleich – und entscheidend für Werkzeuglebensdauer und Schnittqualität. Ziel ist eine konstante Spanabnahme – die Menge Material, die jede Schneide pro Umdrehung entfernt.
Zu aggressiv? Das Werkzeug bricht oder das Material splittert. Zu vorsichtig? Sie reiben nur und erzeugen Hitze, die teure Diamantfräser unnötig verschleißt. So finden Sie das optimale Gleichgewicht.
Den Schnitt „lesen": Was Ihre Maschine Ihnen sagt
Erfahrene Fertiger erkennen Probleme am Geräusch. Ein gleichmäßiges Schleifgeräusch bedeutet, alles läuft richtig. Hochfrequentes Quietschen zeigt meist zu hohe Drehzahl und zu niedrigen Vorschub – Sie polieren statt zu schneiden.
Starkes Rumpeln oder Rattern? Das ist das Signal, dass der Vorschub zu hoch für die aktuelle Drehzahl ist. Vorschub reduzieren oder Spindeldrehzahl leicht erhöhen. Material und Maschine werden es Ihnen danken.
Profi-Tipp: Die Startpunkt-Strategie
Beginnen Sie bei neuen Materialien oder Werkzeugen immer vorsichtig. Starten Sie mit 75 % der empfohlenen Parameter und steigern Sie langsam, bis Sie das optimale Gleichgewicht zwischen Produktivität und Werkzeuglebensdauer finden. Diese Methode hat schon viele teure Fräser und Platten gerettet.
Häufige Fragen von echten Fertigern
Welches Budget ist realistisch für eine professionelle Stein-CNC?
Rechnen Sie mit 40.000–150.000 € für eine Maschine, die professionelle Steinbearbeitung zuverlässig meistert. Das klingt viel, aber die Realität ist: Alles deutlich Günstigere kostet Sie langfristig mehr durch Wartung, Fehlschläge und Ersatzteile. DINOSAW-Maschinen sind speziell für die rauen Bedingungen der Steinbearbeitung konstruiert – mit Fokus auf Langlebigkeit und Rendite, nicht nur auf niedrigen Einstiegspreis.
Wie lange halten Diamantfräser?
Die Lebensdauer hängt stark vom Material, den Parametern und der Werkzeugqualität ab. Ein guter gesinterter Diamantfräser für Granit schafft 300–500 laufende Meter. PCD-Fräser für Quarz halten mehrere Tausend Meter. Was aber wichtiger ist: konstante Ergebnisse. Ein Fräser, der nach 50 Metern splittert, spart kein Geld, selbst wenn er anfangs günstiger war.
Ist es sicher, eine 3 cm Platte in einem Durchgang zu schneiden?
Für die Serienfertigung absolut nicht zu empfehlen. Technisch ist es mit der richtigen Einrichtung möglich, aber ein Durchgang durch 3 cm belastet Spindel, Fräser und Stein enorm. Mehrere Durchgänge (meist 3–4 für eine 3 cm Platte) liefern bessere Kantenqualität, längere Werkzeuglebensdauer und deutlich geringeres Risiko für Totalausfall.
Was ist die wichtigste Wartungsaufgabe?
Tägliche Reinigung und Schmierung, ohne Frage. Steinstaub vermischt mit Wasser ergibt eine abrasive Masse, die auf den Präzisionsteilen Ihrer Maschine wie Beton aushärtet. 15 Minuten gründliche Reinigung am Tagesende verhindern 90 % der mechanischen Probleme, die wir im Feld sehen. Wer das vernachlässigt, zahlt teure Reparaturen und hat Ausfallzeiten.
Brauche ich 5-Achs-Technik für die Steinbearbeitung?
Kommt auf den Markt an. Für Standard-Arbeitsplatten, Spülenausschnitte und einfache Kantenprofile genügt eine solide 3-Achs-Maschine für 95 % der Arbeiten. Wer jedoch Premiumdienste wie Wasserfallkanten, komplexe Unterbaubecken oder architektonische Details anbieten will, dem eröffnet 5-Achs-Technik neue Möglichkeiten und höhere Preise. Inspiration zu fortgeschrittenen Techniken finden Sie in unserem Leitfaden zur CNC-Steinbearbeitung.
Präzision zahlt sich aus & Verwandeln Sie Ihr Steinbearbeitungsgeschäft
Steinbearbeitung zu meistern bedeutet nicht, die teuersten Werkzeuge oder die größte Maschine zu besitzen. Es geht um das Verständnis der grundlegenden Beziehung zwischen Material, Maschine und Technik. Respektieren Sie die Härte von Granit, gehen Sie behutsam mit Marmor um und kontrollieren Sie die Hitze beim Quarzschneiden.
Die erfolgreichen Werkstätten investieren von Anfang an in die richtige Ausrüstung, entwickeln systematische Arbeitsabläufe und lernen kontinuierlich von ihren Materialien. Jede Steinplatte hat etwas zu lehren – die Frage ist, ob Sie zuhören.
Beginnen Sie mit den Grundlagen aus diesem Leitfaden. Wählen Sie Ihre Ausrüstung nach Ingenieurskunst, nicht nach Preis. Entwickeln Sie konsistente Prozesse für Einrichtung, Schnitt und Wartung. Und das Wichtigste: In der Steinbearbeitung gibt es kein „gut genug" – Präzision zahlt sich aus, und Abkürzungen kosten am Ende immer mehr.
Bereit, teure Fehler zu vermeiden und neue Umsatzmöglichkeiten zu erschließen? Unsere CNC-Steinfräser sind speziell für professionelle Fertigungsbetriebe entwickelt, die Zuverlässigkeit, Präzision und Rentabilität verlangen. Kontaktieren Sie uns für individuelle Lösungen









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