Wählen Sie die richtige Steinbruch-Bohrmaschine. Vergleichen Sie Tieflochhammer (DTH) mit Oberhammer und erfahren Sie mehr über Entscheidungsfaktoren wie Bankhöhe, Lochdurchmesser und Kompressorgröße.

TL;DR: So wählen Sie das richtige Tieflochhammer-Bohrgerät

  • Beginnen Sie mit Ihrem Gestein: Hartes, abrasives Gestein (Granit, Basalt) ist der ideale Anwendungsfall für Tieflochhammer-Technologie.
  • Passen Sie die Maschine an Ihren Maßstab an: Berücksichtigen Sie Bankhöhe, benötigten Lochdurchmesser (z. B. 76–152 mm) und Mobilitätsanforderungen.
  • Es ist ein System: Die Kapazität Ihres Luftkompressors (CFM & Druck) ist genauso entscheidend wie das Bohrgerät selbst.
  • Nächster Schritt: Nutzen Sie den If-Then-Auswahlbaum in diesem Leitfaden, um Ihre Situation mit einer empfohlenen Konfiguration abzugleichen.
Benötigen Sie Hilfe bei der Konfiguration des perfekten Tieflochhammer-Bohrgeräts für Ihren Steinbruch? Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Lösung entwickeln.

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Wichtige Entscheidungsfaktoren für Ihren Einkauf

Bevor Sie Modelle vergleichen, müssen Sie zunächst Ihre betriebliche Realität definieren. Diese fünf Faktoren sind die wichtigsten Einflussgrößen bei der Auswahl der richtigen Steinbruch-Bohrmaschine. Die Beantwortung dieser Fragen wird Ihre Auswahl deutlich eingrenzen.
  •  Gesteinsart & Härte: Ist es hart und abrasiv wie Granit oder mittelhart wie Kalkstein? Tieflochhammer brilliert bei hartem Gestein, während andere Methoden für weichere Formationen geeignet sein können.
  •  Bankhöhe & Loch-Tiefe: Wie hoch ist Ihre typische Bank? Dies bestimmt die erforderliche Bohrtiefe pro Durchgang und beeinflusst die Wahl zwischen Tieflochhammer und Oberhammer.
  • Benötigter Lochdurchmesser: Der Lochdurchmesser (üblich 76–152 mm) beeinflusst das Sprengdesign und den Sprengstoffverbrauch. Ihre Wahl bestimmt die notwendige Hammer- und Bohrkronengröße für den Tieflochhammer.
  • Luftkompressor-Kapazität: Dies ist kein nachträglicher Gedanke. Ihr Hochdruckkompressor muss den CFM- (Kubikfuß pro Minute) und Druckbedarf (bar/PSI) des Tieflochhammers erfüllen. Ein zu kleiner Kompressor ist die Hauptursache für schlechte Leistung.
  •  Mobilität und Automatisierung: Benötigen Sie ein sehr mobiles, kettenmontiertes Gerät oder eine einfachere, auf Kufen montierte Einheit? Welches Automatisierungs- und Datenintegrationsniveau (z. B. OPC UA) ist für Ihren Betrieb erforderlich?

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Tieflochhammer vs. Alternativen: Ein neutraler Vergleich

Die richtige Wahl läuft oft auf einen direkten Vergleich Oberhammer vs. Tieflochhammer hinaus. Beide sind schlagende Bohrverfahren, aber ihre Grundmechanik macht sie für unterschiedliche Anwendungen geeignet. Drehbohren, meist für sehr große Durchmesser in weichem Gestein verwendet, ist in Hartsteinbrüchen weniger verbreitet und nicht die primäre Alternative. Laut Forschung von Organisationen wie dem U.S. National Institute for Occupational Safety and Health (NIOSH) zur Bohrleistung ist die Energieübertragung ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal.
Merkmal
Tieflochhammer-Bohrung
Oberhammer-Bohrung
Am besten geeignet für
Mittelhartes bis sehr hartes Gestein (z. B. Granit, Basalt); tiefere Bohrungen (>15m); größere Durchmesser (90-152mm).
Weiches bis mittelhartes Gestein; gebrochenes Gestein; flachere Bohrungen (<15m); kleinere Durchmesser.
Energieübertragung
Ausgezeichnet. Der Kolben schlägt direkt im Bohrloch auf die Bohrkrone. Kein Energieverlust über das Gestänge.
Ausreichend bis schlecht. Energie geht an jeder Gestängeverbindung verloren, wodurch die Effizienz mit zunehmender Tiefe sinkt.
Lochgeradheit
Ausgezeichnet. Steife, großdimensionierte Gestänge und der Hammer im Bohrloch sorgen für optimale Führung.
Ausreichend. Flexibleres Gestänge ist besonders bei tieferen Bohrungen anfällig für Abweichungen.
Luftverbrauch
Höher. Benötigt einen leistungsstarken Hochdruckkompressor, um Hammer zu betreiben und Bohrklein auszuspülen.
Niedriger. Luft wird hauptsächlich zum Ausspülen genutzt, nicht für die Schlagenergie.

If-Then-Auswahlbaum: Finden Sie die passende Lösung

Nutzen Sie diesen Entscheidungsbaum, um einen Ausgangspunkt für Ihre Konfiguration zu finden.
  • Wenn Sie einen Hochleistungs-Granitsteinbruch betreiben → priorisieren Sie ein leistungsstarkes Tieflochhammer-Bohrgerät (z. B. 5-6" Hammerklasse) in Kombination mit einem Hochdruckkompressor (≥24 bar). Achten Sie auf robuste Kettenfahrwerke für Stabilität und ein effizientes Gestängewechselsystem, um Stillstandszeiten beim Bankbohren zu minimieren.
  • Wenn Sie Werksteine wie Marmor abbauen → wählen Sie ein Tieflochhammer-Bohrgerät, das für Präzision und geringe Lochabweichung bekannt ist. Ein kleinerer Hammer (z. B. 3-4" Klasse) reicht meist aus. Ein Nassbohrkit ist unverzichtbar, um Mikrorisse zu vermeiden und ein sauberes Endprodukt zu gewährleisten.
  • Wenn Ihr Hauptprodukt Zuschlagstoffe aus Kalkstein sind → bietet eine mittelgroße Tieflochhammer-Maschine (z. B. 4-5" Hammer) ein gutes Verhältnis von Geschwindigkeit zu Betriebskosten. Eine hohe Penetrationsrate ist entscheidend, daher sollte Ihre Luftversorgung mehr als ausreichend für die Anforderungen des Hammers sein.
  • Wenn Sie in gebrochenem oder gemischtem Gestein arbeiten → ist ein Tieflochhammer-System weiterhin möglich, erfordert aber sorgfältigen Betrieb. Ein Gerät mit präziser Vorschubregelung ist entscheidend. Erwägen Sie einen Tieflochhammer mit Rückschlag- oder Fußventil, um Schmutz fernzuhalten. Bei extrem gebrochenem Boden kann ein Oberhammer die sicherere Alternative sein.
  • Wenn Ihre Bankhöhen 15 Meter überschreiten → ist der Tieflochhammer die klare Wahl gegenüber dem Oberhammer. Die Effizienz der Energieübertragung sorgt für konstante Leistung in der Tiefe, wo der Oberhammer an seine Grenzen stößt. Suchen Sie nach einer Maschine mit Magazin, das genügend Bohrstangen für einen Durchgang fasst.
  • Wenn Mobilität und häufiges Umsetzen entscheidend sind → ist ein kettenmontiertes Tieflochhammer-Bohrgerät mit guter Fahrgeschwindigkeit und hohem Auslegerbewegungsradius unerlässlich. Das reduziert die Rüstzeiten zwischen den Bohrungen und erhöht die Bohrstunden pro Schicht.

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Beschaffung-Checkliste: Was Sie Ihren Lieferanten fragen sollten

Gehen Sie bei der Lieferantenauswahl über den Einstiegspreis hinaus. Nutzen Sie diese Checkliste, um das Gesamtbild Ihrer Investition und der langfristigen Partnerschaft zu verstehen.
  • Gesamtkosten und Wartungsplan: Lassen Sie sich eine Aufschlüsselung der erwarteten Betriebskosten geben, einschließlich Kraftstoff, Schmierstoffe und wichtiger Verschleißteile (Bohrkronen, Hämmer). Wie sieht der empfohlene Wartungsplan aus?
  • Ersatzteilverfügbarkeit & Lieferzeit: Wo werden Ersatzteile gelagert? Wie lange ist die typische Lieferzeit für kritische Komponenten wie Hammer-Reparatursätze oder Rotationsmotoren?
  • Schulung & Inbetriebnahme: Ist eine Schulung für Bediener und Wartungspersonal vor Ort im Kauf enthalten? Wer führt die Inbetriebnahme durch und was ist abgedeckt?
  • Garantie & Service-Support: Was deckt die Standardgarantie ab und wie lange? Wie lauten die Bedingungen des Service Level Agreements (SLA) für den Support nach Ablauf der Garantie?
  • Technische Dokumentation & Zertifikate: Erhalten Sie umfassende Handbücher für Betrieb, Wartung und Ersatzteile? Entspricht die Maschine allen lokalen Sicherheits- und Umweltzertifizierungen?

Der DINOSAW-Vorteil: Ihr Partner für Produktivität

Bei DINOSAW sehen wir eine Steinbruch-Bohrmaschine nicht nur als Produkt, sondern als entscheidende Komponente für Ihren Erfolg. Unser Vorteil basiert auf robuster Ingenieurskunst und engagiertem Lifecycle-Support. Wir bieten umfassende Serviceverträge, schnell verfügbare Ersatzteile und professionelle Schulungen, damit Sie die niedrigsten Kosten pro gebohrtem Meter erreichen. Unsere Praxisbeispiele, basierend auf realen Kundendaten (Herstellerangaben), zeigen durchgängig messbare Produktivitätssteigerungen im Steinbruch nach Implementierung unserer Tieflochhammer-Lösungen.

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FAQs zur Auswahl eines Tieflochhammer-Bohrgeräts

Was ist der Hauptunterschied zwischen einem Tieflochhammer- und einem Oberhammer-Bohrgerät?

 Ein Tieflochhammer-Bohrgerät platziert den Hammer am Bohrlochgrund für direkten Schlag, während beim Oberhammer der Hammer an der Oberfläche bleibt und Energie über das Gestänge verloren geht.
  • Kontext: Der Standort des Hammers ist der entscheidende Unterschied. Das In-Loch-Design des Tieflochhammers gewährleistet maximale Energieübertragung direkt ins Gestein und ist daher besonders effizient für tiefe und harte Bohrungen.
  • Nächster Schritt: Um zu verstehen, wie sich das auf Ihre Wahl auswirkt, sehen Sie sich unsere Vergleichstabelle Tieflochhammer vs. Oberhammer an.

Warum ist der Tieflochhammer besser für Bohrungen in Granit?

 Der Tieflochhammer überzeugt in Granit, da er die gesamte Schlagenergie direkt auf die harte Gesteinsfläche überträgt und so für effiziente Zerkleinerung und schnelleres Bohren sorgt.
  • Kontext: Die harte, kristalline Struktur von Granit erfordert enorme, direkte Kraft. Die Tieflochhammer-Technologie vermeidet Energieverluste, wie sie bei Oberhammersystemen auftreten, was zu höheren Eindringraten und weniger Verschleiß am Gerät führt.
  • Nächster Schritt: Sehen Sie die Leistungs­vorteile für Hartgestein in unserem Leitfaden zu Tieflochhammer-Anwendungen und Materialien.

Brauche ich einen neuen Kompressor, wenn ich ein Tieflochhammer-Bohrgerät kaufe?

Mit großer Wahrscheinlichkeit ja, denn Tieflochhammer-Bohrgeräte benötigen eine Hochdruck-Luftversorgung mit hohem Volumen, die Standardkompressoren meist nicht liefern können.
  • Kontext: Der Kompressor muss ausreichend Luft (CFM) bei hohem Druck (17-24 bar) liefern, um sowohl den Hammer zu betreiben als auch das Bohrklein effektiv auszuspülen. Ein zu kleiner Kompressor ist die häufigste Ursache für schlechte Tieflochhammer-Leistung.
  • Nächster Schritt: Prüfen Sie die Luftverbrauchsangaben im technischen Datenblatt unserer Tieflochhammer, um eine passende Auswahl zu treffen.

Was ist eine realistische Erwartung für Lochabweichung beim Tieflochhammer?

Sie können bei kompetentem Gestein und gut gewartetem Tieflochhammer-System konstant weniger als 2 % Lochabweichung erwarten.
  • Kontext: Die Steifigkeit des großdimensionierten Gestänges in Kombination mit dem Hammer im Bohrloch sorgt für exzellente Führung und minimiert das Abweichen. Diese Präzision ist entscheidend für effektives Vorspalten und vorhersehbare Sprengergebnisse.
  • Nächster Schritt: Erfahren Sie mehr darüber, wie Präzision die Sprengergebnisse beeinflusst in unserem Leitfaden zu Tieflochhammer-Anwendungen.

Wie beeinflusst die Bankhöhe den Vergleich Oberhammer vs. Tieflochhammer?

Je höher die Bank, desto stärker spricht alles für den Tieflochhammer, da er seine Bohrgeschwindigkeit und Effizienz auch in der Tiefe beibehält, während der Oberhammer aufgrund von Energieverlusten Schwierigkeiten bekommt.
  • Kontext: Bei Bänken über 15 Meter wird die Energiedissipation durch das Gestänge des Oberhammers zum Engpass. Die Tieflochhammer-Technologie umgeht dieses Problem vollständig und ist daher die klare Wahl für Tieflochbohrungen im Steinbruch.
  • Nächster Schritt: Nutzen Sie unseren If-Then-Auswahlbaum, um zu sehen, wie sich die Bankhöhe auf die empfohlene Tieflochhammer-Konfiguration auswirkt.

Kann ein Tieflochhammer-Bohrgerät sowohl Kalkstein als auch Basalt bohren?

Ja, ein Tieflochhammer-Bohrgerät ist für beides vielseitig einsetzbar, aber Sie müssen für jede Gesteinsart den richtigen Bohrkopf und die passenden Betriebsparameter wählen, um optimale Leistung zu erzielen.
  • Kontext: Die Maschine selbst ist anpassungsfähig, aber das Verbrauchswerkzeug ist spezifisch. Für Basalt wird ein robuster, verschleißfester Knopfkronenbohrer benötigt, während für mittelharten Kalkstein ein anderes Design schnellere Penetration ermöglichen kann.
  • Nächster Schritt: Entdecken Sie unsere Materialkompatibilitätsmatrix und sehen Sie, wie unterschiedliche Gesteine die Werkzeugwahl beeinflussen.